Taschenuhren – Ein Relikt aus vergangenen Zeiten?

Elegante Goldtaschenuhr, wohl J. Baptiste Baillon, 18. JH

Zeitmesser mit ein bisschen Extravaganz

Taschenuhren sind heute leider weitgehend durch Armbanduhren ersetzt und gelten eher als ein Relikt vergangener Tage. Beim Großvater baumelte die Goldkette einst über der Westentasche und wohlhabende Damen wie die Infantin Maria Teresa trugen sie einst elegant an der Taille.

Die Verbreitung der Taschenuhr erfolgte im 16. Jahrhundert und hing mit der Erfindung des Federwerks zusammen. Die erste Darstellung in der bildenden Kunst, bei der eine Uhr an der Kleidung befestigt war, findet sich bei Hans Holbein dem Jüngeren (1497-1543) auf dem Porträt des Kaufmanns Georg Giesze, das um 1530 entstanden ist.

Über die Jahrhunderte wurden verschiedene Gehäuse-Bauformen entwickelt, wie die Savonnette, die Halbsavonnette oder die Lépine. Natürlich war auch der dekorativen Gestaltung des Gehäuse keine Grenzen gesetzt. Ob Monogramme, farbige Emailleeinlagen oder elde Ziselierarbeiten, Taschenuhren können individuell gestaltet werden und zeugen zugleich von höchster Uhrmacherkunst.

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Taschenuhren von Patek Phillipe

Komplizierte Patek Philippe Taschenuhr, Schweiz, um 1910-15

Eleganz der Superlative

Uhren von Patek Philippe zählen zu den teuersten der Welt. Die Manufaktur wurde bereits im Jahr 1839 gegründet und der Erfolg des Genfer Unternehmens ist seitdem ungebrochen. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums stellte Patek Philippe die komplizierteste Taschenuhr der Welt vor, die aus knapp 1800 Einzelteilen hergestellt wurde.

Bis in die Gegenwart hinein produziert Patek Philippe jährlich komplizierte und einfache Taschenuhren, die die enormen handwerklichen Fähigkeiten der Uhrmacher unter Beweis stellten.

Natürlich sind Taschenuhren mittlerweile von Armbanduhren abgelöst worden, umso mehr erfreuen sich wertvolle und komplizierte Taschenuhren bei Sammlern höchster Beliebtheit.

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Highlights in unserem Shop

Damentaschenuhr mit Emaille-Dekor,
18 K Gold, Schweiz, um 1900

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Goldene Chronograph Taschenuhr mit
Repetition, Schweiz, um 1900

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Komplizierte Taschenuhren für den Gentleman

Hunt & Roskell Grande Complication, England, um 1878

Ewiger Kalender, Mondphase und Co.

Taschenuhren können natürlich genauso kompliziert gestaltet werden wie Armbanduhren. So wie dieses äußerst aufwendige Modell des englischen Unternehmens Hunt & Roskell, das 1843 gegründet worden war und für seine hochwertigen Taschenuhren bekannt ist.

Die Taschenuhr verfügt über ein sehr elegantes Zifferblatt aus weißem Emaile mit den Komplikationsebenen Stunde, Minute und Sekunde. Daneben ist die Uhr mit einem ewigen Kalender mit Mondphase, Minutenrepitition und Chronograph versehen.

Regelmäßig bieten wir Ihnen in unseren Uhrenauktionen feine Armband- und Taschenuhren, die über besondere Komplikationen verfügen. Bedeutende Marken wie Patek Philippe, A. Lange und Söhne und Audemars Piguet dürften jeden Uhresammler erfreuen.

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Top-Zuschläge bei Auctionata

A. Lange & Söhne , ¼-Stunden Repetition, 1887

Startpreis 6.000,00 €
Verkauft für € 13.000,00 € (inkl. Käuferaufgeld)

J. Jürgensen, Taschenuhr Roségold, um 1850

Startpreis 4.000,00 €
Verkauft für 7.500,00 € (inkl. Käuferaufgeld)

IWC Digital Taschenuhr Pallweber, um 1890

Startpreis 3.000,00 €
Verkauft für 7.000,00 € (inkl. Käuferaufgeld)

Patek Philippe Rosegold Taschenuhr, um 1900

Startpreis 1.000,00 €
Verkauft für 2.200,00 € (inkl. Käuferaufgeld)

A. Lange & Söhne Taschenuhr, um 1925

Startpreis 1.500,00 €
Verkauft für 3.000,00 € (inkl. Käuferaufgeld)

Johann Henner Silber Taschenuhr, um 1740

Startpreis 2.000,00 €
Verkauft für 3.000,00 € (inkl. Käuferaufgeld)