Unendliche Weiten, unendliche Faszination

Video zur Auktion Soviet Space Memorabilia am 13. September

Der Weltraum: Aufbruch zu neuen Grenzen

Wie kaum ein Thema weiß der Weltraum Menschen zu begeistern. Schon immer war unser Erforschungsdrang grenzenlos und ließ sich auch durch größte Widrigkeiten nicht aufhalten. Nachdem die Erde nahezu bis in den letzten Winkel erschlossen wurde, hat sich die Menschheit aufgemacht, die nächste Grenze zu überschreiten. Was 1957 mit dem ersten Satelliten Sputnik 1 begann und mit dem ersten Menschen auf dem Mond 1969 seinen vorläufigen Höhepunkt fand, setzt sich bis heute in Form menschlicher Meisterleistungen fort.

Das Space-Shuttle, die Internationale Raumstation sowie die Marssonden stehen für die großen Ambitionen der internationalen Raumfahrt. Und auch wenn der „Wettlauf ins All“ dem Kalten Krieg entwuchs, steht die Eroberung des Weltraums heute, über alle irdischen Differenzen hinweg, für internationale Zusammenarbeit und friedliche Kooperation. Zum 55. Jahrestag der ersten erfolgreichen Mondsonde Lunik 2, die am 13. September 1959 auf der Mondoberfläche aufschlug, veranstaltet Auctionata eine Auktion mit außergewöhnlichen Memorabilien der Raumfahrtgeschichte. Verpassen Sie nicht diese außergewöhnliche Auktion und weitere wertvolle Informationen rund um Auctionata und melden sich gleich hier zu unserem Newsletter an.

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Der „Wettlauf ins All“ – Von Sputnik, Laika und dem Mond

Miniaturmodell des Sokol KV-2 Raumanzugs, NPP ZVEZDA, Russland

Der Kalte Krieg im Weltraum

1957 überraschte die Sowjetunion mit dem ersten Satelliten Sputnik 1. Noch im gleichen Jahr wurde die Hündin Laika in eine Erdumlaufbahn geschickt. Nachdem 1961 mit Juri Gagarin auch der erste Mensch in den Weltraum befördert wurde, sahen sich die USA bedroht eine Niederlage im Kalten Krieg zu erleiden. Kurz darauf verkündete John F. Kennedy die Absicht, innerhalb von zehn Jahren einen Menschen auf dem Mond zu schicken. Damit war der „Wettlauf zum Mond“ eröffnet. Als am 21. Juli 1969 Neil Armstrong seinen Fuß auf die Mondoberfläche setzte, hatten die USA diesen Wettstreit gewonnen.

Aber auch die sowjetische Raumfahrt hatte Etappensiege vorzuweisen. Wie die Mondsonde Lunik 2, die am 13. September 1959 als erstes menschliches Objekt die Mondoberfläche erreichte. Über alle Rückschläge hinweg handelte es sich beim „Wettlauf zum Mond“ um eine Meisterleitung, die bis heute ihresgleichen sucht. Seit dem Ende des Ost-West-Konflikts schien die Raumfahrt in den Hintergrund gerückt zu sein. Projekte wie die Internationale Raumstation sowie die Landung mehrerer Marsroboter zeugen aber von der ungebrochenen Begeisterung, welche die Raumfahrt in den Menschen zu wecken vermag.

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Einmal Weltraum und zurück – Raumfahrt zum Anfassen

Kaffee mit Milch – „geflogen“ – Signiert von Popovich, 1962

Echte Zeugnisse des „Wettlaufs zum Mond"

Die Objekte bei Auctionata haben häufig bereits einiges von der Welt gesehen, viele der Memorabilien der sowjetischen Raumfahrt dagegen sind noch einen Schritt weiter gegangen. Durch unsere Auktion können Sie sich ein Stück Raumfahrtgeschichte nach Hause holen. Unter den Objekten befinden sich weltraumerprobte Raumanzüge, signierte Sammlerstücke und Schriften der sowjetischen Raumfahrtforschung. Alles Unikate, die neben dem wissenschaftlichen Aspekt auch einen hohen emotionalen Wert besitzen.

Ein Highlight der Auktion ist der russische Hunde-Raumanzug von 1961. Einen solchen trug auch die unvergessene Hündin Laika, als sie 1957 als erstes Lebewesen die Erde im All umrundete, jedoch leider nicht lebend zurückkehrte. Auch das Fragment der Wostok 1, dem Raumschiff, welches Juri Gagarin als ersten Menschen in den Weltraum beförderte, ist ein Unikat. Weitere Objekte sind der Forel-Hydrosuit für Wasserlandungen sowie Handschuhe, Helm und Schuhe eines Orlan-Kosmonauten-Anzugs. Auch eine von Juri Gagarin signierte Cognac-Flasche, eine vom Kosmonauten Pavel Popovich signierten Tube Kaffe mit Milch, die sich mit diesem im Weltall befand sowie ein eigenhändig beschriftetes Fotoalbum des russischen Astrophysikers Yuri Naumovich Lipsky gehören zu den besonderen Stücken der Auktion.

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Rare Zeitzeugen der Eroberung des Weltraums

Handschuhe, Schuhe und Helm von einem Orlan-Kosmonauten-Anzug

Jede Sammlung hat eine Geschichte

Neben Kunst und Antiquitäten ist Auctionata immer auch ein Ort für besondere Sammlerstücke. Wir bieten Raumfahrtenthusiasten nun die Möglichkeit, geschichtsträchtige Unikate des „Wettlaufs ins All“ zu ersteigern. Bereits die Herkunft der Sammlung bietet eine spannende Geschichte. Alle Objekte stammen aus dem Privatbesitz des Pop-Art-Künstlers Andora (Andreas Hoge). Auf Wunsch der russischen Weltraumagentur bemalte er 1992 eine Proton-Rakete. Kurz darauf wurde diese in den Weltraum geschossen und trug damit erstmals ein menschliches Kunstwerk in die Erdumlaufbahn.

Fasziniert von der Raumfahrt, absolvierte Andora zeitgleich eine Kosmonautenausbildung. In den anschließenden Jahren blieb er der Thematik Raumfahrt eng verbunden. Er baute zahlreiche Kontakte und Freundschaften zu bedeutenden Vertretern der russischen Raumfahrt auf. Hierdurch konnte er seine einzigartige Sammlung an Objekten der sowjetischen Raumfahrt aufbauen. All diese sollten ursprünglich in einem eigenen Museum ausgestellt werden. Zwar konnte Andora diesen Plan nicht in die Tat umsetzen, umso erfreulicher ist es aber, dass die Objekte bei Auctionata nun anderen Raumfahrtenthusiasten präsentiert werden können.

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