Vergangene Auktionen mit Druckgrafiken:

Sam Francis, Untitled (SF-331), Farblithografie, 1988

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27. März 2015

Unter den Fotografien und Druckgrafiken von 1900 bis heute befinden sich vor allem zahlreiche Stücke der Klassischen Moderne. Renommierte Künstler wie Gerhard Richter, Robert Rauschenberg oder Ryan McGinnes eignen sich dabei sowohl für junge Sammlungen als auch für langjährige Kollektionen. Eine limitierte Farblithografie von Sam Francis, einem der bedeutendsten Vertreter der abstrakten Kunst nach 1945, und die Lithografie „Elysian“ aus der „Romances“-Serie von Robert Rauschenberg sind nur zwei beispielhafte Höhepunkte.

Sam Francis, Pioggia d’Oro (Golden Rain),
1988

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24. April 2015

Grafiken und Editionen vom frühen 20. Jahrhundert bis heute rückten in dieser Auktion in den Fokus, darunter waren Arbeiten von Künstlern wie Günther Uecker, Marc Chagall oder Damien Hirst. Eine der zahlreichen ansprechenden Arbeiten ist die auf nur 30 Exemplare limitierte Farbaquatinta „Pioggia d’Oro (Golden Rain)“ von Sam Francis aus dem Jahr 1988. Auch die handsignierte Auftragsarbeit von Heinz Mack, ein limitierter Prägedruck mit Aluminium, weiß Ihr Interesse zu wecken.

Markus Lüpertz, Plakat Markus Lüpertz, Serigrafie, 1984

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24. April 2015

Die Fotografien und Druckgrafiken dieser Auktion boten passionierten Sammlern sowie Auktionseinsteigern die optimale Gelegenheit, Arbeiten zu einladenden Startpreisen zu ersteigern. Bei der Serigrafie zur Markus-Lüpertz-Ausstellung in der Wiener Sezession im Jahr 1984, eine sehr seltene und großformatige Arbeit, die als einziges Exemplar dieser kleinen Auflage von nur drei Ausführungen auf Wellkarton gedruckt wurde und somit Unikatcharakter besitzt, lohnte sich das Mitbieten ebenso wie für eine farbintensive Serigrafie mit einem Selbstbildnis von Joseph Beuys.

Jede Druckgrafik ist ein Original

Stanley William Hayter, Radierung „Sorcier“, Frankreich, 1953

Limitierte Schätze

Auch wenn Druckgrafiken zumeist nicht als Einzelexemplar, sondern in kleinen Auflagen erscheinen und damit nicht über die Eigenschaft der Einmaligkeit verfügen, sind sie als vollwertige Originale anzusehen. Jede Druckgrafik erlangt seine Einmaligkeit durch den künstlerischen Gedanken, der ihr innewohnt und der nur durch die gewählte Drucktechnik umgesetzt werden konnte. Zudem ist es üblich, die Druckplatte nach dem Druck der Auflage unwiderruflich zu zerstören, um so eine spätere Vervielfältigung unmöglich zu machen.

Eine einzelne Druckgrafik wird Abzug genannt. Die Gesamtzahl aller Abzüge bildet die Auflage, deren Höhe alleine vom Künstler bestimmt wird und zumeist zwischen 20 bis 100 Abzügen liegt. Diese Limitierung ist maßgeblich für den Wert der Druckgrafik. Die handschriftliche Nummerierung bzw. Signatur des Künstlers verbürgt die Originalität und wird zumeist mit Bleistift durchgeführt, da dieser nicht wegzuradieren ist, ohne dabei das Papier selbst zu beschädigen. Regelmäßig können Sie bei Auctionata Druckgrafiken der verschiedenen Epochen, Meister und Techniken in unseren Online-Auktionen erstehen.

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Höhepunkte der künstlerischen Vervielfältigung

Daniel Hopfer, Radierung, Bauernfest, Deutschland, um 1500

Meisterwerke der Druckgrafik

Unter dem Begriff Druckgrafik versteht man im Allgemeinen die drucktechnische Vervielfältigung von künstlerischen Zeichnungen. Druckgrafiken gehören damit zu den bildenden Künsten, da sie ohne Vorlage und mit der Absicht entstehen, den Druckvorgang als Mittel eines eigenständigen künstlerischen Ausdrucks zu nutzen. Hierzu verwendet der Künstler ganz bewusst die verschiedenen Drucktechniken und deren kreative Eigenschaften, wie Holzschnitt, Kupferstich, Radierung und Lithografie, um so den gewünschten künstlerischen Ausdruck zu erzielen.

Um 1400 entstanden die ersten religiösen Druckgrafiken mittels Einblattholzschnitten, um den wachsenden Bedarf an Andachtsbildern zu befriedigen. Im Zuge der Verbreitung der Papierherstellung entstand 1446 dann der erste Kupferstich. Beide Techniken wurden von Albrecht Dürer, Raffael und Michelangelo perfektioniert. Aus dem Jahre 1513 stammt die erste Radierung, die die Herstellung von Druckgrafiken stark vereinfachte. Mit der Entwicklung der Lithografie im Jahre 1803 fand die Perfektionierung der Drucktechnik dann einen Höhepunkt, die Künstlern ganz neue Ausdrucksmöglichkeiten bot.

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Vielfalt an Drucktechniken

Münchner Bilderbogen, Band I, Handkolorierte Ausgabe, um 1900

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Einblattholzschnitte

Bei Einblattholzschnitten handelt es sich um die frühesten Werke des Bildruckes, aus der Zeit zwischen 1400-1550. Es sind einseitige Drucke auf Papier, mit klar gezeichneten Figuren ohne große Räumlichkeit und Bewegungen. Zumeist bestehen diese nur aus Umrisslinien, die nachträglich aufwendig koloriert wurden.

Heinrich Vogtherr II. Holzschnitt „Der Heilige Florian”, um 1540

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Holzschnitte

Beim Holzschnitt werden mittels eines hölzernen Druckstocks Grafiken erzeugt. Auf einem Holzbrett werden mit einem Schneidemesser die nicht zu druckenden Teile herausgeschnitten und die erhabenen Teile eingefärbt. Der Druck erfolgt dann durch ein Falzbein per Hand oder mittels einer Druckpresse. Damit gehört der Holzschnitt zu den Hochdruckverfahren.

Kupferstich „Apotheose Zar Alexanders I.“, F. de Meys, 19. JH

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Kupferstiche

Erstmals angewendet wurde das Tiefdruckverfahren des Kupferstichs ab 1420/30 und ist eng verwandt mit der Gravur-Technik. Hierbei wird das zu druckende Bild mit einem Grabstichel in die namensgebende Kupferplatte eingegraben. Die so entstehenden Formen und Linien werden eingefärbt und mit einer Walzpresse auf Papier gedruckt.

Édouard Manet, Radierung „Portrait Charles Baudelaire“, 1865

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Radierungen

Die frühesten Radierungen stammen aus dem Jahr 1513. Bei der Radierung wird die Druckplatte entweder durch chemisches ätzen oder durch eine Radiernadel aus hartem Stahl bearbeitet. Damit zählt diese Technik ebenfalls zu den Tiefdruckverfahren. Die so entstehenden Vertiefungen nehmen die Farbe auf und werden anschließend mit einer Walzpresse auf feuchtes Papier gedruckt.

Martin Kippenberger (1953-1997), Aquatinta, Selbstporträt, 1997

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Aquatinta

Die Aquatinta-Technik wurde zwischen 1765 und 1768 erfunden und wird bis heute von Künstlern genutzt. Diese Tiefdrucktechnik ist ein spezielles Verfahren der künstlerischen Druckgrafik, bei der Flächenätzungen genutzt werden um vielfältige Halbtöne zu erzeugen. Oftmals kommt es auch zu einer Kombination mit Radierungen.

Käthe Kollwitz, Lithografie, Selbstbildnis, Deutschland, 1924

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Lithografien

Lithografien wurden 1798 erfunden und gehören seit dem 19. Jahrhundert zu dem am meisten genutzten Flachdruckverfahren. Bei Lithografien werden die zu druckenden Bilder auf einem Lithografiestein manuell angefertigt und mittels einer Steindruckpresse auf geeignetes Papier gedruckt. Bis heute wird diese Technik für Kunstdrucke genutzt.

Druckgrafiken im Shop von Auctionata

Donald Baechler, Serigrafie „Flower“, USA, 1994

Limitierte Originaldrucke großer Meister

Egal ob farbige Lithografien zeitgenössischer Künstler, klassische Kupferstiche von Landschaften, Porträts und ausdrucksstarke Radierungen großer Werke, Holzschnitte oder Serigrafien, der Shop von Auctionata bietet ein breites Angebot, das der Vielseitigkeit des Kunstfeldes Druckgrafik angemessen ist. Die Kombination aus Drucktechnik, Material und Motiv bietet dabei ein enormes Spektrum an herausragenden Kunstwerken.

Druckgrafiken vereinen dabei gleich zwei Vorteile. Zum einen sind Grafiken durch ihre strenge Limitierung und Authentifizierung durch den Künstler als vollwertige Unikate anzusehen, zum anderen sind Sie dennoch deutlich erschwinglicher als handgemalte Gemälde und Zeichnungen. Der Traum, einen echten Chagall, Manet oder Dalí zu besitzen, rückt somit in greifbare Nähe. Schauen Sie sich in unserem Shop um, entdecken Sie Ihr ganz persönliches Lieblingsstück, und verschönern Sie damit Ihr Heim.

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Einige Highlights aus unserem Shop

Umrisskupferstich „Ansicht von Kassel“,
C. G. Hammer, um 1830

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Édouard Manet, Radierung, Le Chat &
Les Fleurs, Frankreich,1869

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Marc Chagall (1887-1985), Farblithografie
„Jesaias”, 1956

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Elisabetta Sirani, Stich, Maria & Kind &
Hl. Johannes, um 1650

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Jannis Kounellis, Terragrafie, Blatt eines
Baumes, Israel, 2000

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Top-Zuschläge aus vergangenen Auktionen

Egon Schiele, Handsignierte Mappe mit zwölf Lichtdrucken, 1917

Egon Schiele, signierte „Zeichnungen“, 12 Lichtdrucke

Trotz des schlichten Titels, umfasst diese Mappe zwölf meisterhafte Lichtdrucke nach Zeichnungen von Egon Schiele. Die Mappe wurde unter der Aufsicht Schieles in der grafischen Anstalt von Max Jaffé in Wien hergestellt und ist eine von nur 400 Exemplaren. Anschließend wurden alle Negative und Druckplatten vernichtet. Die Mappe ging mit einem Startpreis von 2.000,00 Euro in die Auktion, erzielte ein Ergebnis von 28.800,00 Euro (inkl. Käuferaufgeld) und kam damit für ein Vielfaches des Schätzpreises unter den Hammer.

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Rembrandt, Radierung „Joseph seine Träume erzählend“, 1638

Rembrandt’s Radierung „Joseph seine Träume erzählend“

Diese Radierung aus dem Jahre 1638 ist ein absolutes Meisterwerk der Druckgrafik. Rembrandt van Rijn ist einer der wenigen großen Alten Meister, dessen Radierungen seinen eigenen Gemälden, in Hinsicht auf malerische und handwerkliche Perfektion, absolut ebenbürtig sind. Die Radierung ging für einen sehr attraktiven Startpreis von 1.800,00 Euro in die Auktion und wurde für das Vielfache von 9.285,00 Euro (inkl. Käuferaufgeld) verkauft. Der neue Besitzer kann sich damit stolz Besitzer eines echten Rembrandts nennen.

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