Vita

Überblick

  • Studium der ostasiatischen Kunstgeschichte und Japanologie
  • Zahlreiche Studienaufenthalte in den ostasiatischen Ländern, Japan, China und Korea
  • Sammler und Galerist der 2013 gegründeten Online-Galerie Kommoss
  • Mitglied der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst
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Wir möchten Ihnen Fabian A. Kommoß vorstellen, Auctionata Experte für die Kategorien Ostasiatische Kunst, Japanische Malerei & Keramik, Zen-Buddhistische Kunst.

Bereits in seiner Jugend trat bei Fabian A. Kommoß ein frühes Interesse an Geistesgeschichte der Kulturen sowie den Künsten Ostasiens und damit seine Faszination für diesen Bereich hervor. Diese Begeisterung führte ihn schließlich zum Studium der ostasiatischen Kunstgeschichte und Japanologie. Zudem konnte er seine Kenntnisse sowohl bei öffentlichen Führungen im Museum für Asiatische Kunst Berlin als auch bei der Vermittlung ostasiatischer Kunst und Kultur unter Beweis stellen. Sein Fachwissen vertiefte er während dieser Zeit bei zahlreichen Studienaufenthalten in ostasiatischen Ländern wie Japan, China und Korea, und während der Ausbildung in den klassischen Künsten Japans wie die der Teezeremonie. 

Praktisches Wissen eignete sich Fabian A. Kommoß hierzu während seiner Studienzeit insbesondere durch seine persönliche Sammeltätigkeit an. 2013 fasste er den Entschluss, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen und gründete die Online-Galerie Kommoss, die er bis heute leitet. Die Leitidee dieser virtuellen Galerie legt dabei den Anspruch einer „Kunst des Sehens“ des Galeristen und erfahrenen Kunstvermittlers dar: „Einerseits können künstlerische Objekte Wahrnehmung und Wahrnehmbarkeit zum Gegenstand einer visuellen Thematisierung machen, andererseits offenbart sich darin zugleich die Haltung einer Kunst des Lebens selbst, die zum Ziel hat, immer auch anders und neu zu sehen.“

Der Experte und Sammler entdeckte u. a. ein Stellschirmpaar des japanischen Malers Mochizuki Gyokkei aus dem Jahr 1906. Diese Stellschirmmalerei zeigt eine Gruppe von Kranichen auf Goldgrund und kann von der Motivik wie auch der Komposition als Vorläufer der Wandmalereien des Gebäudes Shōbi-kan von 1913, auf dem Gelände des Heian-jingū (Heian Schrein) in Kyōto, gelten.

Derzeit promoviert Fabian A. Kommoß über die Sichtbarkeit des Unsichtbaren in der Zen-buddhistischen Kunst Chinas und Japans und ist langjähriges Mitglied der Gesellschaft für Ostasiatische Kunst.

Fabian A. Kommoß lebt und arbeitet in Berlin und Zürich.