89 | Christian Rohlfs, Aquarell, Kloster Andechs, 1920

Startpreis2.200
Auktion Nr. 759 findet statt:
Dienstag, 14. Februar, 20:00 Uhr
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  • Beschreibung

    Beschreibung

    • Aquarell und Tuschfeder auf gelblichem Velin mit geprägtem Plattenrand
    • Deutschland, 1920
    • Christian Rohlfs (1849-1938) – bedeutender deutscher Maler und Graphiker des Expressionismus
    • Signiert „Chr Rohlfs“, monogrammiert „CR“ und datiert „ 20“ unten rechts sowie bezeichnet „A.“
    • Werkverzeichnis: Vogt Nr. 1920-81
    • Blattmaße: 22,5 x 16,5 cm
    • Guter und farbfrischer Zustand
    • Provenienz: ehemals Sammlung Walter Kaesbach, danach Privatsammlung Süddeutschland
    • Typische Ansicht des beliebten bayerischen Klosters, das Rohlfs in mehreren Fassungen und künstlerischen Techniken darstellte
    • Expertenschätzung: 4.400 €
    • Dieses Objekt wird durch das europäische Büro verkauft
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  • Zusätzliche Informationen & Zustand

    Zusätzliche Informationen & Zustand

    Dieses Aquarell von Christian Rohlfs (1849-1938) entstand im Jahre 1920. Mit seiner jungen Frau Helene, die er im Dezember 1919 geheiratet hatte, reiste Rohlfs nach Oberbayern. Hier übte das malerisch auf dem „heiligen Berg“ gelegene Kloster Andechs einen großen Reiz auf ihn aus, so dass er es mehrfach zeichnete und malte.). Dieses Blatt entstand während der zweiten Reise nach Erling, von wo aus er die Benediktinerabtei besuchte. Die vorliegende Version ist ganz besonders ausdrucksvoll.

    Das Aquarell befand sich ehemals in der namhaften Sammlung Walter Kaesbach. Der deutsche Kunsthistoriker Walter Kaesbach (1879-1961) war seinerzeit ein bedeutender Förderer der Kunst des Expressionismus mit einem besonderen Fokus auf die Kunst der Gruppe „Die Brücke“. In der Sammlung vertreten waren Künstler wie Lyonel Feininger, Emil Nolde, August Macke, Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff.

    Das Blatt ist im Oeuvre-Katalog der Aquarelle von Paul Vogt unter der Nr. 1920-81 verzeichnet. Gezeigt wurde das Werk in einer Ausstellung der Hans Thoma-Gesellschaft in der Studio-Galerie Reutlingen, 2.10. - 7.11.1971 (Kat.-Nr. 44).

    Das Blatt ist in gutem und farbfrischem Zustand. Es gibt geringe Säurefleckchen im Oberrand außerhalb der Darstellung, verso lose angefälzelt. Das Papier ist geringfügig gebräunt, sonst sehr schön. Das Werk ist signiert „Chr Rohlfs“, monogrammiert „CR“ und datiert „ 20“ unten rechts sowie bezeichnet „A.“. Der schlichte Holzrahmen zeigt Gebrauchsspuren. Gerahmt misst das Werk 32,2 x 23,3 cm, das Blatt misst 22,5 x 16,5 cm.

    Christian Rohlfs (1849-1938)
    Der deutsche Maler Christian Rohlfs studierte unter Paul Thumann an der Großherzoglichen Kunstschule in Weimar. 1901 nahm er einen Lehrauftrag an der Folkwangschule in Weimar an. Nach der Ausstellung „Entartete Kunst“ in München 1937 wurden hunderte von seinen Werken konfisziert. Kurz vor seinem Tod erhielt Rohlfs Malverbot und wurde aus der Preußischen Akademie der Künste in Berlin ausgeschlossen. Sein ausdrucksstarkes Oeuvre zeigt in den frühen Jahren in Weimar überwiegend naturalistische Züge, gefolgt von einer spätimpressionistischen Stilphase. In seinem späteren Werk wandte er sich dem Expressionismus zu und entwickelte in seiner Zeit in Ascona (ab 1927) die Technik der Wassertemperabilder konsequent in seinen Blumendarstellungen weiter.

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