Highlights der Gemälde, Papierarbeiten
und Skulpturen Auktion am 21. Juni 2013



Sehr geehrte Freunde der Schönen Künste, es ist für wahr nicht einfach, eine Auktion mit 100 Objekten zusammenzustellen, wenn über allem ein Kunstwerk thront – im Falle unserer Auktion die Liegende Frau von Egon Schiele aus dem Jahr 1916.

Fast als tue sie es mit Absicht, lässt diese Schönheit neben sich kaum noch etwas zu. Dennoch möchten wir Ihnen zeigen, welch wert­volle Gemälde, Papierarbeiten und Skulpturen das Auctionata Team mit Hilfe unseres Expertennetz­werks bewerten und akquirieren konnte.

Die Mappe, in der das Werk Liegende Frau ge­funden wurde, ist selbst eines unserer Auktions­highlights, denn sie ist eine wahre Rarität. Nur 400 Stück wurden 1917 gedruckt und von Egon Schiele handsigniert.

Danach wurden die Druck­platten vernichtet. Unser Exemplar trägt neben der Signatur des Künstlers noch eine Widmung des Herausgebers Richard Lany.


Egon Schiele, Handsignierte Mappe mit 12 Lichtdrucken, 1917
Egon Schiele, Handsignierte Mappe
mit 12 Lichtdrucken, 1917

>Lot Nr. 58
2013-06-21
Auctionata AG
Franklinstraße 13, 10587 Berlin, Deutschland



Egon Schiele ‚Liegende Frau‘
Gouache, Wasserfarbe und Bleistift, 1916
Egon Schiele ‚Liegende Frau‘ Gouache, Wasserfarbe und Bleistift, 1916

>Lot Nr.57

Von Jan Borritz Smit bis zu Adolf Heinrich Lier

Jan Borritsz Smit ‚Schiffe im Hafen‘ 
Öl auf Holz, 1626
Jan Borritsz Smit ‚Schiffe im Hafen‘ Öl auf Holz, 1626

>Lot Nr.3
Johann Heinrich Schröder ‚Henriette‘
Pastell auf Pergament, um 1780/90
Johann Heinrich Schröder ‚Henriette‘
Pastell auf Pergament, um 1780/90

>Lot Nr.8

Doch der Anfang der Auktion findet nahezu 300 Jahre zuvor statt.
Wir beginnen den Reigen der Kunstwerke mit einem außergewöhnlichen Marinestück des bedeutenden holländischen Meisters Jan Borritz Smit aus dem Jahre 1626. Aus dem 18. Jahrhundert ist besonders eine weitere Schönheit hervorzuheben, nämlich die reizend in Pastell aufs Blatt gezauberte Henriette-Louise-Charlotte von Béguelin, ein intimes Porträt von Johann Heinrich Schröder (1757-1812).

Die Kunst des 19. Jahrhunderts nimmt ein größeres Kapitel der Auktion ein, denn hier schlummern in deutschsprachigen Privathaushalten wahre Schätze.

Ein grimmiger Porträtkopf von Adolph von Menzel (1815-1905) fand die Zustimmung des Berliner Kupferstichkabinetts. Die Maler des Nordens sind mit Peder Mork Mønsted (1859-1941) oder auch Adelsteen Normann (1848-1918) würdig vertreten. Besonders stolz sind wir auf ein Hauptwerk des Malers Adolf Heinrich Lier (1826-1882), seine großformatige Arbeit mit der Darstellung einer Landpartie zu Pferde in einem mystischen Wald lädt zum Innehalten und Staunen ein.


Adolf Heinrich Lier ‚Sommerlicher 
Ausritt‘ Öl auf Leinwand, 1860
Adolf Heinrich Lier ‚Sommerlicher Ausritt‘ Öl auf Leinwand, 1860

>Lot Nr.25

Skulpturen, die Klassische Moderne und Holzschnitte
Deutscher Expressionisten

Franz von Stuck ‚Der Athlet‘ 
Bronzeskulputur, 1892
Franz von Stuck
‚Der Athlet‘
Bronzeskulputur, 1892

>Lot Nr.52

Freunde der Skulptur kommen bei dieser Auktion bestimmt auf ihre Kosten, denn die 1894 geschaffene Magierin „Le Secret“ von Pierre Félix Fix-Masseau (1869-1937) war in dieser Größe bereits seit 20 Jahren nicht mehr auf dem Auktionsmarkt anzutreffen.

Aber auch der „Der Athlet“ von 1892 aus der Hand von Franz von Stuck (1863-1928) ist ein Meisterwerk der Bronzekunst. Nicht umsonst war er stets in der Privatwohnung des Meisters aufgestellt und hält noch heute einen festen Platz in der Villa Stuck.

Und so haben wir den Bogen schon gespannt zum Hauptteil der Auktion, der Klassischen Moderne. Hier begegnet uns Franz von Stuck nochmals mit seinem ausdrucksstarken Portrait der Tochter Mary in farbfrischem Pastell.

Expressive Handzeichnungen von Alfred Kubin (1877-1959) finden sich ebenso wie Raritäten der Holzschnittkunst Deutscher Expressionisten.

Heinrich Zille (1858-1929) und sein Berliner Milljöh gilt es zu entdecken, und er befindet sich in bester internationaler Gesellschaft.


Franz von Stuck ‚Mary mit Biedermeierhut‘ 
Pastell auf Karton, um 1912
Franz von Stuck ‚Mary mit Biedermeierhut‘ Pastell auf Karton,
um 1912

>Lot Nr.53
Heinrich Zille ‚Zugehfrauen und Kind‘ 
Farbkreide und Kohle auf Papier, um 1910
Heinrich Zille ‚Zugehfrauen und Kind‘ Farbkreide und Kohle auf Papier,
um 1910

>Lot Nr.54


Eine „Wiener Villa“, die Künstlergruppe „Blaue Reiter“
und griechischer Impressionismus

Carl Moll ‚Wiener Villa‘ 
Öl auf Leinwand, um 1905
Carl Moll ‚Wiener Villa‘ Öl auf Leinwand, um 1905

>Lot Nr.51


Österreich ist mit Carl Moll (1861-1945) und seinem eindrucksvollen Werk einer „Wiener Villa“ aus seiner besten Zeit um 1905 vertreten. Russ­land glänzt mit einer knorrigen Landschaft aus der Hand von Stepan Fedorovic Kolesnikov (1879-1955), aber auch mit einem sehr gesuch­ten Maler aus der Künstlergruppe „Der Blauer Reiter“, Dawid Dawidowitsch Burliuk (1882-1967), der hier seinen futuristischen Radfahrer quasi ins Auktionsrennen schickt.

Griechenland lädt mit einem impressionistischen Gemälde von Michalis Economou (1888-1933) zum Träumen von Sonne und Licht ein. Und in die noch heißere Sonne Ma­rokkos entführt uns schließlich Mariano Bertuchi Nieto (1884-1955), ein Maler aus Granada, der mit einer marokkanischen Straßenszene sowie mit seinen Skizzenbüchern voll berühmter Holly­woodstars vertreten ist.


Dawid Dawidowitsch Burliuk ‚Rennfahrer‘ 
Öl auf Holz, 1916
Dawid Dawidowitsch Burliuk ‚Rennfahrer‘ Öl auf Holz, 1916

>Lot Nr.56
Michalis Economou ‚Fischerhaus‘ 
Öl auf Holz, um 1929-31
Michalis Economou ‚Fischerhaus‘ Öl auf Holz, um 1929-31

>Lot Nr.67
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