Auktion Hotel Bogota

Auf diesem Sofa saß schon viel Prominenz

So schön war die Zeit

Am 21. Februar bekamen Sie bei uns die einzigartige Gelegenheit, ein Stück bewegte Geschichte zu ersteigern. Das vor allem bei Künstlern und Prominenten sehr beliebte Charlottenburger Kult-Hotel Bogota musste seine Türen für immer schließen und überließ dem Berliner Online-Auktionshaus Auctionata einige seiner schönsten Schätze.

Für all diejenigen, die Möbelstücke und Antiquitäten aus dem Hotel Bogota mit nach Hause nehmen wollten, bot diese Auktion eine vielseitige Auswahl an Schätzen, an denen sich einst prominente Persönlichkeiten wie Schauspieler Rupert Everett, Hanna Schygulla oder der Schweizer Fotograf René Burri erfreuten.

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Top-Zuschläge der Auktion

Seltene Schwarzwälder Bauernuhr
mit Walzenspielwerk, um 1800

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Startpreis 7.000,00 €
Verkauft für 16.094,00 € (inkl. Käuferaufgeld)

Ernst Fuchs (geb. 1930), Bronze-
Skulptur „Janus Uhr“, um 1982

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Startpreis 8.000,00 €
Verkauft für 10.523,00 € (inkl. Käuferaufgeld)

Jugendstil-Möbelgarnitur aus dem
Helmut-Newton-Zimmer, um 1900

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Startpreis 2.400,00 €
Verkauft für 2.971 € (inkl. Käuferaufgeld)

Das Hotel Bogota – Ein Stück Kolumbien in Berlin

Hotel Bogota in der Schlüterstr., Berlin

Ein Hotel mit einer bewegten Geschichte

Das Gebäude wurde 1911/12 in der Charlottenburger Schlüterstraße zunächst als repräsentatives Wohnhaus im Gründerzeitstil erbaut. Erst im Jahr 1970 machte der damalige Besitzer des Hauses, Heinz Rewald, aus den vier bereits existierenden Pensionen ein Hotel, dem er den Namen der Hauptstadt Kolumbiens gab - die Geburtstunde des Hotels Bogota. Der Name soll an Rewalds Zeit in Kolumbien erinnern, wohin er im Dritten Reich aufgrund seines jüdischen Glaubens und der Verfolgung der Nationalsozialisten emigrieren musste.

Das Hotel Bogota ist voll von spannender Geschichte: Die Berliner Modefotografin Yva hatte dort ihr Atelier, und ihr wohl bekanntester Schüler, Helmut Neustädter, der als Helmut Newton in die Geschichte der größten Fotografen der Gegenwart einging, machte dort von 1936 bis 1938 seine Lehre.

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Allem Anfang wohnt ein Zauber inne

Joachim Rissmann, Inhaber des Hotels Bogota

Ein Kulturdenkmal am Ku' damm

Sieben Etagen, 115 Zimmer - das war das charmante Berliner Hotel Bogota in der Schlüterstraße 45. Nun muss der Hotelier, Joachim Rissmann, die Pforten seines Hotels schließen. Er war dort aufgewachsen, da seine Eltern das Hotel des einstigen Besitzers, Herrn Heinz Rewald, übernahmen.

"Trotz der finanziellen Turbulenzen und der großen emotionalen Bindung, die sich natürlich über die Jahre zu meinem Hotel, das ja bereits meine Eltern führten, aufgebaut hat, bin ich froh und gespannt auf die Versteigerung am 21. Februar. So haben die Menschen wenigstens die Gelegenheit, Kunstschätze aus dem Hotel zu ersteigern, das einst voller Leben gefüllt war. So bleibt die Erinnerung an das Hotel Bogota lebendig und gegenwärtig. Damit kann ich trotz des großen Wehmutstropfen wieder hoffnungsvoll in die Zukunft blicken: Wenn sich eine Tür schließt, öffnen sich meist zehn andere."

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Einblicke in das Interieur des Hotels

Das Helmut-Newton-Zimmer

Die charmant eingerichteten Zimmer des Hotels Bogota waren vor allem bei Prominenten und Größen aus dem internationalen Showbusiness sehr beliebt. Für die Kulturfreunde aus aller Welt gab es auch immer viel zu bestaunen - wie hier die Schwarzweißfotografien im Helmut-Newton-Zimmer.

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Deutsche Gemütlichkeit - Dies war das Lieblingszimmer von Rupert Everett

Im Berliner Hotel Bogota schliefen Rupert Everett, der große Magnum-Fotograf René Burri und die deutsche Schauspielerin Hanna Schygulla. Die Zimmer trugen die Namen berühmter Persönlichkeiten, so hing im René-Burri-Zimmer natürlich ein Abzug des lässigen Ché Guevarras.

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